Sterne beobachten, durch ferne Galaxien fliegen und anschließend einen Blick durch ein echtes Teleskop werfen: Das Bodensee Planetarium verbindet eine moderne 360-Grad-Vorführung mit einer öffentlich zugänglichen Sternwarte. Wer weitere Ziele in der Umgebung kennenlernen möchte, findet passende Anregungen unter Kreuzlingen am Bodensee.
Kurzantwort: Das Planetarium und die Sternwarte Kreuzlingen sind zwei unterschiedliche Angebote am selben Standort. Unter der Kuppel des Planetariums laufen wetterunabhängige Shows für Kinder, Familien und Erwachsene. Die Sternwarte zeigt dagegen den wirklichen Nachthimmel durch leistungsstarke Teleskope und ist deshalb vom Wetter abhängig. Planetariumsvorführungen finden nach Spielplan statt, öffentliche Beobachtungsabende in der Sternwarte in der Regel mittwochs ab 19 Uhr. Für einen Besuch solltest du je nach Programm etwa 60 bis 120 Minuten einplanen.

Das Bodensee Planetarium auf einen Blick
| Information | Das solltest du wissen |
|---|---|
| Standort | Breitenrainstrasse 21, 8280 Kreuzlingen |
| Angebot | Planetarium, Sternwarte, Sonderveranstaltungen und Planetenwege |
| Planetarium | 360-Grad-Fulldome-Shows unter einer Kuppel |
| Sternwarte | Beobachtung des echten Himmels durch Teleskope |
| Planetarium geöffnet | In der Regel Mittwoch-, Samstag- und Sonntagnachmittag nach Programm |
| Sternwarte geöffnet | Meist mittwochs von 19 bis etwa 21 Uhr |
| Dauer einer Show | Je nach Programm ungefähr 45 bis 60 Minuten |
| Planetarium Eintritt | Erwachsene 12 CHF, reduziert 8 CHF, Kinder bis 16 Jahre 6 CHF |
| Sternwarte Eintritt | Erwachsene 12 CHF, reduziert 8 CHF, Kinder bis 16 Jahre kostenlos |
| Altersempfehlung | Je nach Show ab 4, 8, 10 oder 12 Jahren |
| Schlechtwetter geeignet | Planetarium ja, Sternbeobachtung nur bei geeigneter Witterung |
| Bahnhof | Kreuzlingen Bernrain, wenige Gehminuten entfernt |
| Parken | Besucherparkplätze beim Café Stella beziehungsweise SchokoLaden |
| Reservierung | Für Planetariumsshows empfehlenswert |
Die Öffnungszeiten richten sich nicht nach einem durchgehenden Museumsbetrieb, sondern nach den angesetzten Vorführungen. Vor der Anreise sollte deshalb immer der aktuelle Spielplan des Bodensee Planetariums geprüft werden. Die Türen öffnen frühestens 30 Minuten vor Programmbeginn.
Planetarium oder Sternwarte – was ist der Unterschied?
Beide Einrichtungen beschäftigen sich mit dem Weltall, das Erlebnis ist jedoch grundverschieden. Für die Planung ist dieser Unterschied wichtiger als die reine Öffnungszeit.
Das Planetarium zeigt einen künstlichen Sternenhimmel
Das Planetarium funktioniert ähnlich wie ein Kino, nur dass sich die Leinwand nicht vor den Besuchern befindet. Bilder und Filme werden auf die gesamte Kuppel über den Sitzplätzen projiziert. Dadurch entsteht der Eindruck, mitten durch das Sonnensystem oder an fernen Galaxien vorbeizufliegen.
Moderne Fulldome-Projektoren arbeiten mit einem Zeiss-Sternenprojektor zusammen. Rund 7.000 Sterne können damit an die Kuppel geworfen werden. Außerdem lässt sich der Himmel für verschiedene Orte und Zeitpunkte seit 1900 rekonstruieren. Eine Vorführung ist daher weder von Dunkelheit noch von klarem Wetter abhängig.
Das Planetarium eignet sich besonders für:
- Familien mit Kindern
- Besucher ohne astronomische Vorkenntnisse
- Ausflüge bei Regen, Kälte oder großer Hitze
- Schulklassen und Jugendgruppen
- Erwachsene, die mehr über Raumfahrt und Astronomie erfahren möchten
- Menschen, die eine verständliche Einführung in den Sternenhimmel suchen
Viele Programme kombinieren einen Fulldome-Film mit einem live moderierten Blick auf den derzeit sichtbaren Nachthimmel. Dadurch bleibt die Vorführung nicht bei einer reinen Filmvorstellung stehen.
Die Sternwarte zeigt den echten Himmel
Unter der kleineren Beobachtungskuppel stehen leistungsstarke Teleskope. Bei geeigneter Sicht wird das Dach geöffnet und auf tatsächlich sichtbare Himmelsobjekte ausgerichtet. Abhängig von Jahreszeit, Uhrzeit und Wetter können beispielsweise Mondkrater, Planeten, Doppelsterne, Sternhaufen, Gasnebel oder Galaxien betrachtet werden.
Das Hauptinstrument ist ein Astrograph vom Typ CDK20. Ergänzt wird er durch ein Linsenteleskop. Die Anlage kann zahlreiche Himmelsobjekte automatisch ansteuern, sodass während eines Abends unterschiedliche Ziele beobachtet werden können. Für besondere Veranstaltungen steht außerdem eine Beobachtungsterrasse zur Verfügung.
Der öffentliche Sternwartenabend beginnt normalerweise mittwochs um 19 Uhr und ist für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet. Eintrittskarten werden direkt an der Kasse verkauft. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Was geschieht bei bewölktem Himmel?
Eine Sternwarte kann Wolken nicht umgehen. Sind Himmel oder Teleskopkuppel nass, ist eine sichere Beobachtung nicht möglich. Der Besuch fällt deshalb aber nicht zwangsläufig vollständig aus.
Bei bedecktem Himmel wird der aktuelle Sternenhimmel ersatzweise in der Planetariumskuppel dargestellt und erklärt. Wer ausschließlich selbst durch ein Teleskop schauen möchte, sollte trotzdem einen möglichst klaren Abend wählen.
Wichtig: Eine Eintrittskarte für eine Planetariumsshow umfasst nicht automatisch einen späteren Besuch der Sternwarte. Es handelt sich um getrennte Angebote mit eigenen Eintrittspreisen.
Welche Planetariumsshow passt zu wem?
Der häufigste Fehler bei der Planung besteht darin, nur auf den Veranstaltungstag zu achten. Entscheidend ist die Altersempfehlung der jeweiligen Vorführung.
Ein vierjähriges Kind erlebt eine einstündige wissenschaftliche Dokumentation anders als ein Jugendlicher. Umgekehrt kann eine sehr kurze Kindergeschichte für ältere Kinder zu einfach sein. Das Programm reicht deshalb von märchenhaft erzählten Reisen bis zu anspruchsvolleren Themen wie Dunkler Materie, Weltraumforschung und der Entstehung des Universums.
Kleine Kinder ab etwa vier Jahren
Für jüngere Kinder gibt es kürzere Programme mit einer einfachen Geschichte. Ein Beispiel ist „Der kleine Komet“. Die eigentliche Erzählung dauert rund 20 Minuten, die gesamte Veranstaltung ungefähr 45 Minuten.
Das ist lang genug für ein erstes Kuppelerlebnis, überfordert Vorschulkinder aber meist weniger als eine volle einstündige Wissenschaftsshow.
Schulkinder ab etwa acht Jahren
Ab dem Grundschulalter werden Zusammenhänge zwischen Planeten, Sternbildern, Sonne und Mond verständlicher. Viele Familienprogramme sind deshalb ab acht Jahren freigegeben und dauern ungefähr eine Stunde.
Dazu gehören Vorführungen, die Fragen beantworten wie:
- Was unterscheidet einen Stern von einem Planeten?
- Warum sehen wir unterschiedliche Sternbilder?
- Wie ist unser Sonnensystem aufgebaut?
- Wie erforschten frühere Astronomen den Himmel?
- Was können moderne Teleskope sichtbar machen?
Auch der öffentliche Abend in der Sternwarte wird ab acht Jahren empfohlen.
Jugendliche und Erwachsene
Shows über Dunkle Materie, Galaxien, große Observatorien oder die Grenzen des sichtbaren Universums richten sich häufig an Besucher ab zehn oder zwölf Jahren. Sie setzen kein Fachwissen voraus, behandeln ihre Themen jedoch ausführlicher.
Zusätzlich gibt es live moderierte Abende, bei denen aktuelle astronomische Ereignisse und der jahreszeitliche Sternenhimmel im Mittelpunkt stehen. Das Programm wechselt regelmäßig, wodurch sich auch ein späterer erneuter Besuch lohnen kann.
Meine Empfehlung für Familien
Bei jüngeren Kindern sollte zuerst die passende Altersstufe gewählt und danach der Ausflug darum herum geplant werden. Eine vermeintlich spektakulärere Show ist nicht automatisch die bessere.
Für den ersten Besuch eignet sich meist ein leicht verständliches Familienprogramm. Wer anschließend noch neugierig ist, kann später zu einer ausführlicheren Vorführung oder zu einem öffentlichen Sternwartenabend zurückkehren.
So planst du den Besuch ohne Enttäuschung
Das Bodensee Planetarium ist kein Museum, in das man zu jeder beliebigen Uhrzeit hineingeht. Besucher kommen zu einer bestimmten Show oder Veranstaltung. Wer spontan vor einem verschlossenen Eingang steht, hat meistens nicht die regulären Programmtage beachtet.
Eine gute Planung umfasst deshalb nur wenige Schritte:
- Aktuelles Programm und Altersempfehlung prüfen.
- Tickets nach Möglichkeit vorab buchen.
- Etwa 20 bis 30 Minuten vor Beginn eintreffen.
- Für die Sternwarte zusätzlich die Wetterlage beachten.
- Bei Barzahlung Schweizer Franken mitnehmen.
Das Planetarium öffnet üblicherweise mittwochs sowie am Wochenende am Nachmittag. Abweichende Termine, Abendshows, Ferienprogramme und besondere Himmelsereignisse kommen hinzu. Maßgeblich bleibt immer der aktuelle Veranstaltungskalender.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Die meisten Vorführungen dauern rund 60 Minuten. Für eine reine Planetariumsshow sind einschließlich Ankunft und Verlassen des Gebäudes etwa 90 Minuten realistisch.
Ein öffentlicher Abend in der Sternwarte läuft gewöhnlich von 19 bis ungefähr 21 Uhr. Hier hängt die tatsächliche Dauer auch davon ab, wie viele Besucher anwesend sind und welche Himmelsobjekte beobachtet werden können.
Für unterschiedliche Pläne eignen sich folgende Zeitfenster:
- Planetariumsshow: ungefähr 1,5 Stunden
- Sternwartenabend: ungefähr 1,5 bis 2 Stunden
- Planetarium und Spaziergang: etwa 3 bis 4 Stunden
- Planetenweg mit anschließendem Besuch: mindestens ein halber Tag
Eintritt und Bezahlung
Für das Planetarium zahlen Erwachsene derzeit 12 CHF. Der reduzierte Eintritt beträgt 8 CHF, Kinder bis 16 Jahre zahlen 6 CHF.
Beim öffentlichen Besuch der Sternwarte gelten für Erwachsene und Ermäßigte dieselben Preise. Kinder bis einschließlich 16 Jahre dürfen die Sternwarte kostenlos besuchen. Wer an der Kasse bar bezahlt, benötigt Schweizer Franken.
Der Planetenweg als Ergänzung zum Planetarium
Zwei ausgeschilderte Planetenwege führen aus unterschiedlichen Richtungen zum Planetarium. Beide übertragen die Entfernungen im Sonnensystem in den Maßstab 1 zu 1 Milliarde.
Ein Schritt entspricht dadurch einer gewaltigen Strecke im wirklichen Weltraum. Die Abstände zwischen den Modellen machen besonders anschaulich, wie eng die inneren Planeten zusammenliegen und wie weit die äußeren Himmelskörper voneinander entfernt sind.
Zur Auswahl stehen:
- Planetenweg Nord: von der Bodensee-Therme in Konstanz durch Konstanz und Kreuzlingen hinauf zum Planetarium
- Planetenweg Süd: vom Bahnhof Siegershausen über die Umgebung von Kemmental zum Planetarium
Das Bodensee Planetarium gibt die Länge derzeit mit jeweils rund fünf Kilometern an. Andere Routenbeschreibungen kommen abhängig von der verwendeten Wegführung auf etwa sechs Kilometer. Für eine Richtung solltest du ungefähr anderthalb bis zwei Stunden Gehzeit einplanen.
Für Familien mit kleinen Kindern ist der komplette Weg nicht immer die beste Ergänzung zu einer anschließenden Show. Fünf Kilometer, Wartezeit und eine Planetariumsvorführung können zusammen recht lang werden. Mit älteren Kindern funktioniert diese Kombination deutlich besser.
Planetarium mit Kreuzlingen und Konstanz verbinden
Die Lage nahe der deutsch-schweizerischen Grenze ermöglicht mehrere sinnvolle Tagesprogramme, ohne wahllos Sehenswürdigkeiten aneinanderzureihen.
Bei schlechtem Wetter
Eine Planetariumsshow lässt sich gut mit einem Stadtbummel oder einem Cafébesuch verbinden. Für weitere wetterunabhängige Ziele lohnt sich auch ein Blick auf Konstanz am Bodensee.
Wichtig bleibt, die Uhrzeit der Vorführung als festen Mittelpunkt des Tages zu behandeln. Alles andere wird davor oder danach eingeplant.
Bei schönem Wetter
Nach einer Nachmittagsvorstellung bietet sich ein Spaziergang zum See an. Der Seeburgpark Kreuzlingen verbindet weite Grünflächen, Uferwege und Ausblicke über den Bodensee.
Eine weitere Möglichkeit ist der Planetenweg Nord. Er führt von Konstanz über die Grenze hinauf zum Planetarium. Da die Strecke mehrere Kilometer umfasst, sollte ausreichend Zeit bis zum Beginn der Show bleiben.
Für einen Familienausflug
Ein ausgewogenes Programm besteht aus einer Aktivität im Freien und einer Vorführung unter der Kuppel. Kinder müssen dann nicht den gesamten Tag stillsitzen und erleben das Thema Weltraum auf zwei unterschiedliche Arten.
Bewährt hat sich folgende Reihenfolge:
- kurzer Spaziergang oder Spielplatz am Vormittag
- Mittagspause
- altersgerechte Planetariumsshow am Nachmittag
- anschließend Seeburgpark oder Kreuzlinger Seeufer
Bei einer abendlichen Sternwartenveranstaltung sollte der Tag dagegen nicht zu voll geplant werden. Gerade für jüngere Kinder wird es sonst bis 21 Uhr sehr lang.
Anreise, Parken und Zugänglichkeit
Das Bodensee Planetarium befindet sich an der Breitenrainstrasse 21 am Stadtrand von Kreuzlingen.
Anreise mit der Bahn
Der nächstgelegene Bahnhof ist Kreuzlingen Bernrain. Von dort sind Planetarium und Sternwarte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Wegweiser führen vom Bahnhof in östlicher Richtung zur Anlage.
Anreise mit dem Auto
Die regulären Besucherparkplätze befinden sich nicht unmittelbar vor dem Haupteingang. Genutzt werden sollen die Parkplätze beim Café Stella beziehungsweise SchokoLaden an der Bündtstrasse 12. Von dort führt ein kurzer Fußweg über die Kuhbrunnenstrasse bergauf zum Planetarium.
Die Stellplätze direkt am Gebäude sind Menschen mit Behinderung vorbehalten. Dieser Hinweis ist besonders wichtig, weil eine Navigation sonst häufig bis unmittelbar vor den Eingang führt.
Kinderwagen und eingeschränkte Mobilität
Der eigentliche Besuch im Planetarium verlangt keine längeren Gehstrecken. Wer mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl unterwegs ist, sollte bei der Anfahrt jedoch berücksichtigen, dass der reguläre Parkplatz etwas entfernt liegt und der Fußweg ansteigt.
Menschen mit Behinderung können die dafür vorgesehenen Parkplätze unmittelbar am Planetarium nutzen. Bei besonderen Anforderungen empfiehlt sich eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter.
Lohnt sich das Planetarium Kreuzlingen?
Für Familien, Astronomie-Interessierte und Besucher, die ein wetterunabhängiges Ausflugsziel suchen, lohnt sich das Bodensee Planetarium. Die große Stärke liegt nicht in einer umfangreichen Ausstellung, sondern in der unmittelbaren Wirkung der Kuppelprojektion.
Wer ein klassisches Technikmuseum mit vielen frei zugänglichen Räumen erwartet, könnte dagegen enttäuscht sein. Der Besuch konzentriert sich auf die gebuchte Vorstellung. Danach ist das eigentliche Programm in der Regel beendet.
Die Sternwarte bietet ein anderes Erlebnis. Ein echter Blick auf Saturn, den Mond oder einen Sternhaufen ist eindrucksvoller als jede Abbildung. Dafür lassen sich weder Sichtbedingungen noch beobachtbare Objekte garantieren.
Meine ehrliche Einschätzung: Für einen ersten Besuch ist eine Planetariumsshow die sichere Wahl. Sie findet bei jedem Wetter statt und lässt sich passend zum Alter auswählen. Die Sternwarte eignet sich besonders für ältere Kinder und Erwachsene, die bereit sind, den Termin nach Wetter und Jahreszeit auszurichten.
FRQ – Häufige Fragen zum Planetarium und zur Sternwarte Kreuzlingen
Was kostet der Eintritt ins Planetarium Kreuzlingen?
Erwachsene zahlen derzeit 12 CHF, der reduzierte Eintritt kostet 8 CHF. Für Kinder bis 16 Jahre werden 6 CHF berechnet. Sonderveranstaltungen können abweichende Preise haben.
Wann hat das Planetarium Kreuzlingen geöffnet?
Das Planetarium öffnet in der Regel am Mittwochnachmittag sowie am Samstag- und Sonntagnachmittag. Es gibt jedoch keine durchgehend festen Vorführungszeiten. Entscheidend ist der aktuelle Spielplan.
Wann kann man die Sternwarte besuchen?
Öffentliche Beobachtungsabende finden normalerweise mittwochs ab 19 Uhr statt und dauern ungefähr bis 21 Uhr. Zusätzliche Termine werden bei besonderen astronomischen Ereignissen angeboten.
Muss man Tickets reservieren?
Für Planetariumsvorführungen ist eine vorherige Buchung sinnvoll, besonders an Wochenenden, in Ferien und bei Familienprogrammen. Karten für den regulären Sternwartenabend gibt es laut Veranstalter direkt an der Kasse.
Findet die Sternwarte auch bei schlechtem Wetter statt?
Bei Regen oder starker Bewölkung kann nicht durch die Teleskope beobachtet werden. Stattdessen wird üblicherweise ein Ersatzprogramm mit einer Darstellung des aktuellen Sternenhimmels in der Planetariumskuppel angeboten.
Ist das Planetarium für kleine Kinder geeignet?
Ja, sofern eine altersgerechte Show gewählt wird. Einzelne Programme eignen sich bereits ab vier Jahren und dauern weniger lang. Viele andere Vorführungen werden erst ab acht, zehn oder zwölf Jahren empfohlen.
Wie lange dauert eine Planetariumsshow?
Die meisten Shows dauern ungefähr 60 Minuten. Kürzere Programme für kleine Kinder kommen auf eine Gesamtdauer von etwa 45 Minuten.
Kann man Planetarium und Sternwarte gleichzeitig besuchen?
Nicht automatisch. Beide Angebote haben eigene Termine und getrennte Eintrittspreise. Eine Planetariumsshow am Nachmittag lässt sich nur dann mit der Sternwarte verbinden, wenn am selben Abend ein öffentlicher Beobachtungstermin stattfindet.
Kann man im Planetarium echte Sterne sehen?
Nein. Unter der Planetariumskuppel wird der Sternenhimmel technisch erzeugt. Echte Himmelsobjekte werden in der benachbarten Sternwarte durch Teleskope betrachtet.
Ist das Planetarium bei Regen geeignet?
Ja. Die Planetariumsshows finden vollständig im Gebäude statt und sind nicht vom Wetter abhängig. Damit gehört das Bodensee Planetarium zu den verlässlichsten Schlechtwetterzielen rund um Kreuzlingen und Konstanz.
Wo kann man beim Planetarium parken?
Die normalen Besucherparkplätze befinden sich beim Café Stella beziehungsweise SchokoLaden an der Bündtstrasse 12. Direkt am Planetarium stehen reservierte Parkplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung.
Wie lang sind die Planetenwege in Kreuzlingen?
Das Bodensee Planetarium nennt derzeit ungefähr fünf Kilometer pro Route. Je nach genauer Wegmessung werden andernorts rund sechs Kilometer angegeben. Der nördliche Weg beginnt bei der Bodensee-Therme Konstanz, der südliche am Bahnhof Siegershausen.