Zwischen Friedrichshafen und der Schussenmündung liegt ein Bodenseeabschnitt, der fast vollständig der Natur gehört. Dichte Schilfzonen, feuchte Streuwiesen und die vorgelagerte Flachwasserzone versperren an vielen Stellen den direkten Blick auf den See. Genau deshalb sind die Beobachtungsplattformen im Eriskircher Ried so besonders: Sie führen über das Schilf hinaus, ohne die empfindlichen Rückzugsräume der Tiere zu stören.
Kurzantwort: Für Besucher sind drei Plattformen besonders wichtig: die leicht erreichbare Plattform beim Strandbad Eriskirch, die Aussichtsplattform Ost am Alten Strandbad und die weiter westlich gelegene Beobachtungsplattform Seedole. Den besten Blick auf große Gruppen von Wasservögeln bietet häufig das Alte Strandbad. Für einen kurzen Familienausflug eignet sich die Plattform am Strandbad, während die Seedole am besten in eine längere Wanderung Richtung Friedrichshafen eingebunden wird. Alle Plattformen sind kostenlos zugänglich. Das Naturschutzzentrum spricht aktuell von drei Plattformen am Bodenseeufer.

Die Aussichtsplattformen auf einen Blick
| Plattform | Besonderheit | Geeignet für | Empfohlene Besuchsdauer |
|---|---|---|---|
| Plattform am Strandbad | Kurzer Zugang, weiter See- und Alpenblick | Familien, kurzer Spaziergang, Sonnenuntergang | 30–60 Minuten |
| Altes Strandbad / Plattform Ost | Bester Platz für große Wasservogelgruppen | Vogelbeobachtung, Fotografie, ruhige Naturtour | 45–90 Minuten |
| Seedole | Westlicher Blick über Ried, See und Friedrichshafen | längere Wanderung, Radtour, Naturbeobachtung | 30–60 Minuten |
Die drei Punkte liegen nicht unmittelbar nebeneinander. Wer alle Aussichtsplattformen an einem Tag erreichen möchte, sollte daher eine längere Wanderung oder eine Fahrradtour einplanen.

Welche Aussichtsplattform lohnt sich am meisten?
Plattform beim Strandbad Eriskirch
Die Plattform am Strandbad ist der unkomplizierteste Aussichtspunkt im Ried. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg am Strandbad vorbei zum frei zugänglichen Seeufer. Neben der Plattform befinden sich Infotafeln, ein öffentlicher Grillbereich und ein direkter Blick auf den Bodensee. Der Parkplatz liegt unmittelbar am Strandbad und ist gebührenpflichtig.
Diese Plattform passt besonders gut, wenn du:
- nur wenig Zeit hast,
- mit kleineren Kindern unterwegs bist,
- keinen längeren Riedweg gehen möchtest,
- den See und das Alpenpanorama genießen willst,
- den Besuch mit dem Strandbad verbinden möchtest.
Der Blick ist hier offener als an vielen anderen Stellen des Schutzgebiets. Bei klarer Sicht erscheinen die Berge jenseits des Sees erstaunlich nah. Abends liegt die Sonne häufig günstig über dem westlichen Bodensee, während das Ufer langsam ruhiger wird.
Wer hauptsächlich seltene Wasservögel beobachten möchte, findet am Alten Strandbad meist bessere Bedingungen. Für einen entspannten Aufenthalt mit kurzer Anfahrt ist die Plattform beim Strandbad dagegen die beste Wahl.
Aussichtsplattform Ost am Alten Strandbad
Die Plattform am Alten Strandbad liegt weiter nördlich im Ried und wird häufig auch als „Aussichtsplattform Ost“ bezeichnet. Sie führt durch beziehungsweise über die breite Schilfzone hinaus und öffnet den Blick auf die geschützte Bucht vor dem Eriskircher Ried.
Für Vogelbeobachter ist dies der wichtigste Standort. Zwischen November und Februar können sich vor dem Ried sehr große Gruppen von Tafel- und Reiherenten sammeln. Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bodensee nennt in Spitzenzeiten bis zu 30.000 Tiere. Auch Singschwäne, Schellenten, Gänsesäger, Taucher und verschiedene seltenere Entenarten lassen sich von hier beobachten.
Die Entfernungen auf dem offenen Wasser werden leicht unterschätzt. Mit bloßem Auge erkennst du Schwäne und größere Gruppen, einzelne Entenarten bleiben jedoch oft nur kleine Punkte. Ein Fernglas ist deshalb sinnvoll, ein Spektiv bei gezielter Vogelbeobachtung noch besser. Fachleute bezeichnen das Alte Strandbad als einen der besten Beobachtungsplätze des Gebiets, weisen aber ebenfalls auf die teilweise großen Distanzen zu den Vögeln hin.
Die Plattform ist nicht nur im Winter interessant. Im Frühjahr hörst du im Röhricht unter anderem Teichrohrsänger, während über dem Wasser Haubentaucher und andere Wasservögel zu sehen sind. Ab Juli können sich größere Gruppen von Haubentauchern zur Mauser in der ruhigen Bucht aufhalten.
Praxis-Tipp: Bleibe mindestens 20 Minuten auf der Plattform. Viele Vögel fallen erst auf, wenn du den Blick nicht ständig wechselst, sondern einzelne Bereiche des Wassers langsam mit dem Fernglas absuchst.
Beobachtungsplattform Seedole
Die Seedole liegt am westlichen Rand des Rieds auf Friedrichshafener Gemarkung. Sie ist als Beobachtungssteg gestaltet und ragt in Richtung der Flachwasserzone hinaus. Von hier reicht der Blick über den Bodensee, die geschützten Uferbereiche und zurück in Richtung Friedrichshafen. Die Plattform liegt am Eriskircher Weg und wird von der Tourist-Information Friedrichshafen als weiterer Beobachtungssteg des Eriskircher Rieds geführt.
Die Seedole ist besonders interessant, wenn du:
- von Friedrichshafen aus startest,
- das gesamte Ried zu Fuß durchqueren möchtest,
- auf dem Bodensee-Radweg unterwegs bist,
- die Rotachmündung einbeziehen willst,
- eine längere Tour statt eines kurzen Spaziergangs planst.
Rund um die westliche Plattform verändert sich die Landschaft. Der Übergang zwischen Stadt, Auwald, Schilf und offener Wasserfläche ist hier deutlicher zu erkennen als am Strandbad. Die Seedole ist deshalb nicht automatisch die spektakulärste, aber landschaftlich eine sehr abwechslungsreiche Station.
Eine gute Verbindung ergibt sich mit einem Spaziergang zur Rotachmündung und anschließend weiter nach Friedrichshafen.
Die besten Wege zu den Plattformen
Das Naturschutzzentrum Eriskirch ist für die meisten Rundwege der sinnvollste Ausgangspunkt. Es befindet sich direkt am Bahnhof Eriskirch. Dort bekommst du kostenlose Karten und kannst dich vor der Wanderung über Lebensräume, Tiere und aktuelle Besonderheiten im Ried informieren.
Die offiziellen Rundwege wurden 2026 neu zusammengestellt. Zur Auswahl stehen vier verschieden lange Touren.
Kurzer Weg zur Plattform am Strandbad
Der Haubentaucher-Weg ist etwa 2,6 Kilometer lang. Er führt vom Naturschutzzentrum durch die Riedlandschaft zur Plattform am Strandbad und zurück. Diese Runde eignet sich gut für Familien und für Besucher, die das Gebiet erstmals kennenlernen.
Etwas länger ist der Biber-Weg mit rund 3,4 Kilometern. Er führt zusätzlich durch den Bereich der Schussen-Altwasser und bietet dadurch mehr Abwechslung zwischen Fluss, Auwald, Wiesen und See.
Runde zum Alten Strandbad
Der Specht-Weg ist ungefähr 4,7 Kilometer lang. Er verbindet den Ausgangspunkt am Naturschutzzentrum mit der Plattform am Strandbad und der weiter nördlich gelegenen Plattform am Alten Strandbad.
Für diese Runde solltest du etwa eineinhalb bis zwei Stunden einplanen. Mit längerer Vogelbeobachtung können daraus problemlos drei Stunden werden. Der Weg verläuft überwiegend eben, einzelne Abschnitte sind jedoch nicht asphaltiert.
Alle Plattformen auf einer langen Tour
Der Kormoran-Weg umfasst etwa 10,9 Kilometer und reicht vom Naturschutzzentrum durch nahezu das gesamte Schutzgebiet bis in Richtung Friedrichshafen. Auf dieser Runde lassen sich die Plattform am Strandbad, das Alte Strandbad und die Seedole miteinander verbinden.
Plane dafür mindestens drei Stunden reine Gehzeit ein. Mit Fotostopps, Vogelbeobachtung und einer Pause sind vier bis fünf Stunden realistischer.
Alternativ kannst du den rund 9,2 Kilometer langen Eriskircher Riedweg als Streckenwanderung nutzen. Er verbindet Friedrichshafen mit Eriskirch und führt an der Seedole sowie weiteren Aussichtspunkten vorbei. Dank der Bahnverbindung musst du nicht auf demselben Weg zurückgehen.
Die aktuellen Karten kannst du bei den offiziellen Wandervorschlägen des Naturschutzzentrums ansehen und herunterladen.
Wann ist die beste Zeit für die Aussichtsplattformen?
Winter: die beste Zeit für Wasservögel
Von Oktober bis März halten sich besonders viele nordische Wasservögel in der Flachwasserzone auf. Zu den auffälligen Wintergästen gehören Singschwäne, Tafelenten, Reiherenten, Schellenten und Gänsesäger. Die Plattform am Alten Strandbad ist in dieser Zeit meist der ergiebigste Standort.
Ein sonniger Wintertag mit klarer Luft bietet oft die beste Kombination aus Vogelbeobachtung und Alpenblick. Am See kann es jedoch deutlich kälter wirken als im Ort. Winddichte Kleidung ist deshalb wichtiger als besonders schwere Wanderschuhe.
Frühling: Vogelstimmen und Irisblüte
Im April und Mai ist morgens ein besonders vielfältiges Vogelkonzert in den Auwäldern zu hören. Von Mitte Mai bis Mitte Juni blühen außerdem große Bestände der Sibirischen Schwertlilie in den Streuwiesen. Die Irisflächen liegen nicht direkt auf den Plattformen, lassen sich aber gut mit den kurzen Rundwegen verbinden.
Während der Irisblüte ist im Ried mehr los als sonst. Früh am Morgen bleibt die Stimmung ruhiger, das Licht ist angenehmer und viele Vögel sind aktiver.
Sommer: grüne Riedlandschaft und lange Abende
Im Sommer prägen hohes Schilf, dichte Auwälder und feuchte Wiesen das Gebiet. Die Vogelbeobachtung kann anspruchsvoller sein, weil sich Tiere leichter in der Vegetation verbergen.
Dafür lässt sich die Plattform am Strandbad gut mit einem Badetag verbinden. Mückenschutz sollte besonders an windstillen Tagen nicht fehlen. Das Naturschutzzentrum empfiehlt außerdem wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk.
Herbst: Vogelzug und wechselnde Lichtstimmungen
September und Oktober gehören zu den abwechslungsreichsten Monaten. Zahlreiche Zugvögel folgen dem nördlichen Bodenseeufer, weil viele Arten die große offene Wasserfläche nicht direkt überqueren. Bei niedrigem Wasserstand entstehen zusätzlich Schlammbänke, auf denen Watvögel rasten können.
Anreise, Parken und Barrierefreiheit
Mit der Bahn ist das Naturschutzzentrum besonders einfach erreichbar. Die Züge zwischen Friedrichshafen und Lindau halten direkt am ehemaligen Bahnhofsgebäude in Eriskirch. Von dort beginnen die ausgeschilderten Rundwege.
Für einen kurzen Besuch mit dem Auto ist der Parkplatz am Strandbad am praktischsten. Von dort gelangst du ohne lange Wanderung zum Seezugang und zur ersten Plattform. Die Parkzeit wird automatisch über das Kennzeichen erfasst; bezahlt wird vor der Ausfahrt am Automaten.
Für die Plattform am Alten Strandbad kann auch der Bereich an der Friedrichshafener Straße als Ausgangspunkt dienen. Wer das Schutzgebiet jedoch vollständig erleben möchte, startet besser am Naturschutzzentrum.
Die Wege sind überwiegend flach, aber nicht durchgehend befestigt. Der Friedrichshafener Wanderguide beschreibt den langen Eriskircher Riedweg als weitgehend barrierearm, weist jedoch darauf hin, dass die Zugänge zu den Plattformen teilweise nicht barrierefrei und manche Abschnitte unbefestigt sind. Mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist deshalb die kurze Variante am Strandbad am zuverlässigsten. Nach starkem Regen oder Hochwasser können sich die Bedingungen verändern.
Was du für die Vogelbeobachtung mitnehmen solltest
Eine große Ausrüstung ist für einen Spaziergang nicht notwendig. Einige Dinge machen den Besuch aber erheblich interessanter:
- Fernglas mit acht- oder zehnfacher Vergrößerung
- Kamera mit Teleobjektiv
- winddichte Jacke
- Mücken- und Sonnenschutz
- etwas zu trinken
- feste, unempfindliche Schuhe
- Vogelbestimmungs-App oder kleines Bestimmungsbuch
Ein Smartphone-Zoom ersetzt kein Fernglas. Die Tiere befinden sich oft weit draußen auf dem See, und digitales Vergrößern liefert schnell nur noch unscharfe Bilder.
Besonders günstig sind die Morgenstunden. Viele Vögel sind dann aktiver, und beim Blick vom Nordufer über den See steht die Sonne häufig hinter oder seitlich hinter dir. Dadurch erkennst du Gefiederfarben und Silhouetten wesentlich besser. Diese Besuchszeit wird auch vom Naturschutzzentrum empfohlen.
Wichtige Regeln im Naturschutzgebiet
Die Plattformen wurden gebaut, damit Menschen die Natur beobachten können, ohne selbst in die geschützten Uferbereiche einzudringen. Damit das funktioniert, gelten einige klare Regeln:
- Wege nicht verlassen
- Hunde immer anleinen
- Pflanzen nicht pflücken
- Tiere nicht füttern oder aufscheuchen
- Drohnen nicht starten
- Flachwasserzone und Altwasser nicht mit Booten befahren
- nur im ausgewiesenen Strandbad schwimmen
- Fahrräder auf schmalen Wegen langsam und rücksichtsvoll bewegen
Freilaufende Hunde können Bodenbrüter, Wasservögel und Wildtiere erheblich stören. Auch scheinbar leere Wiesen und Schilfränder sind wichtige Ruhe- und Brutplätze. Das Naturschutzzentrum weist ausdrücklich darauf hin, dass die Wege nicht verlassen und Hunde nicht frei laufen gelassen werden dürfen.
Naturschutzzentrum und Plattformen verbinden
Ein Besuch im Naturschutzzentrum vor der Wanderung lohnt sich besonders mit Kindern oder wenn du die Vogelarten noch nicht gut kennst. Die Ausstellung zeigt die Lebensräume des Rieds mit Modellen, Fotowänden, Aquarien und Mitmachangeboten. Der Eintritt ist frei.
Eine gute Reihenfolge für einen halben Tag ist:
- Ausstellung im Naturschutzzentrum ansehen
- Haubentaucher- oder Biber-Weg wählen
- an der Plattform am Strandbad eine längere Pause machen
- je nach Zeit zum Alten Strandbad weitergehen
- über die Riedwege zum Bahnhof zurückkehren
Diese Kombination funktioniert auch bei wechselhaftem Wetter, weil du die Ausstellung am Anfang oder am Ende besuchen kannst.
Lohnt sich der Besuch der Aussichtsplattformen?
Die Plattformen gehören nicht zu den klassischen Aussichtspunkten, an denen du hoch über dem Bodensee stehst. Ihr Reiz liegt gerade in der niedrigen Perspektive: Schilf, offene Wasserfläche, Vögel und Berge erscheinen auf einer Ebene.
Für einen kurzen Spaziergang genügt die Plattform am Strandbad. Wer gezielt Wasservögel beobachten möchte, sollte zum Alten Strandbad gehen. Die Seedole lohnt sich vor allem als Teil einer längeren Wanderung von oder nach Friedrichshafen.
Der wichtigste Tipp ist einfach: nicht nur ankommen, kurz fotografieren und sofort weitergehen. Setze dich hin, lass den Blick über die Wasserfläche wandern und höre auf die Geräusche aus dem Schilf. Erst nach einigen Minuten zeigt sich, wie viel Bewegung in der scheinbar stillen Landschaft steckt.
FRQ – Häufige Fragen zu den Aussichtsplattformen im Eriskircher Ried
Wie viele Aussichtsplattformen gibt es im Eriskircher Ried?
Das Naturschutzzentrum spricht aktuell von drei Plattformen am Ufer des Bodensees. Für Besucher besonders relevant sind die Plattform am Strandbad Eriskirch, die Aussichtsplattform am Alten Strandbad und die Beobachtungsplattform Seedole Richtung Friedrichshafen.
Welche Plattform ist die schönste?
Für einen freien See- und Alpenblick ist die Plattform am Strandbad besonders angenehm. Zur Vogelbeobachtung bietet das Alte Strandbad meist die besten Bedingungen. Die Seedole eignet sich vor allem als Station einer längeren Wanderung.
Welche Aussichtsplattform erreicht man am schnellsten?
Am schnellsten erreichst du die Plattform beim Strandbad Eriskirch. Der Parkplatz befindet sich unmittelbar am Strandbad, anschließend ist nur ein kurzer Fußweg notwendig.
Wo kann man im Eriskircher Ried die meisten Vögel sehen?
Große Gruppen von Enten und Schwänen lassen sich häufig von der Plattform am Alten Strandbad beobachten. Besonders ergiebig sind die Monate von Oktober bis März.
Sind die Aussichtsplattformen kostenlos?
Ja. Die Plattformen können kostenlos besucht werden. Kosten können lediglich für den Parkplatz am Strandbad oder für andere Parkflächen entstehen.
Sind die Plattformen mit dem Kinderwagen erreichbar?
Die Plattform beim Strandbad ist mit dem Kinderwagen am einfachsten erreichbar. Bei den übrigen Plattformen verlaufen Teile des Weges über unbefestigte oder bei Nässe schwierige Abschnitte.
Dürfen Hunde mit ins Eriskircher Ried?
Hunde dürfen mitgenommen werden, müssen im Naturschutzgebiet aber an der Leine bleiben. Die Wege dürfen auch mit Hund nicht verlassen werden.
Wann blühen die Schwertlilien im Eriskircher Ried?
Die Sibirischen Schwertlilien blühen gewöhnlich von Mitte Mai bis Mitte Juni. Die genaue Blütezeit hängt von Witterung und Wasserstand ab.
Wie lange dauert eine Wanderung zu den Plattformen?
Für den kurzen Haubentaucher-Weg solltest du etwa eine Stunde einplanen. Die Runde zum Alten Strandbad dauert ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden. Wer alle Plattformen auf dem Kormoran-Weg besucht, benötigt mit Pausen vier bis fünf Stunden.
Welche Ausrüstung braucht man für die Aussichtsplattformen?
Für einen normalen Spaziergang genügen feste Schuhe und wetterangepasste Kleidung. Zur Vogelbeobachtung ist ein Fernglas sehr empfehlenswert. Für weit entfernte Wasservögel eignet sich ein Spektiv.