Altes Rathaus Lindau: Fassaden, Geschichte und Besichtigung

Mitten in der Lindauer Altstadt steht ein Gebäude, das kaum jemand übersieht: Das Alte Rathaus fällt durch seine bemalten Fassaden, die mächtigen Treppengiebel und die große überdachte Freitreppe sofort ins Auge. Wer jedoch nur die Seite zur Fußgängerzone betrachtet, verpasst einen wesentlichen Teil des Bauwerks.

Kurzantwort: Das Alte Rathaus Lindau wurde zwischen 1422 und 1436 im gotischen Stil errichtet und später mehrfach verändert. Im Jahr 1496 berief König Maximilian I. einen Reichstag in den Ratssaal ein. Die Außenfassaden können kostenlos und jederzeit betrachtet werden. Die historischen Rathausräume sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Besichtigt werden kann jedoch das saisonal geöffnete Bibliotheksmuseum im Erdgeschoss.

Frontansicht des Alten Rathauses in Lindau mit reich bemalter Fassade, Uhr, Treppengiebel und historischer Außentreppe.
Altes Rathaus Lindau mit bemalter Fassade

Das Alte Rathaus Lindau auf einen Blick

InformationDas solltest du wissen
Bauzeit1422 bis 1436
Ursprünglicher BaustilGotik
Späterer UmbauUnter anderem 1576 im Stil der Renaissance
Historisches EreignisReichstag unter Maximilian I. im Jahr 1496
AdresseBismarckplatz 4, 88131 Lindau
AußenbesichtigungKostenlos und jederzeit möglich
InnenbesichtigungRathausräume normalerweise nicht öffentlich
BibliotheksmuseumIm Erdgeschoss über den Reichsplatz erreichbar
Zeitbedarf außenEtwa 15 bis 20 Minuten
Mit BibliotheksmuseumRund 45 bis 60 Minuten
Gut kombinierbar mitBismarckplatz, Maximilianstraße und Neuem Rathaus

Warum das Alte Rathaus zu den wichtigsten Bauwerken Lindaus gehört

Das Alte Rathaus war über Jahrhunderte politischer Mittelpunkt der damaligen Reichsstadt. Hier tagte der Rat, hier wurden Entscheidungen verkündet und hier empfing Lindau bedeutende Gäste. Das Gebäude war damit weit mehr als ein Verwaltungsbau: Es sollte Wohlstand, Selbstbewusstsein und die politische Stellung der Stadt sichtbar machen.

Entsprechend auffällig fiel die Gestaltung aus. Zwei hohe Treppengiebel rahmen den Bau, auf dem Dach sitzt ein kleiner Glockenaufsatz und fast jede freie Fläche ist mit Figuren, Wappen, Ornamenten oder historischen Szenen geschmückt.

Seine heutige Erscheinung entstand allerdings nicht in einem einzigen Bauabschnitt. Gotische Grundsubstanz, Umbauten aus der Renaissance und spätere Fassadenmalereien verbinden sich zu einem Gebäude, an dem mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte ablesbar sind. Der große Ratssaal gilt als einer der wenigen noch am ursprünglichen Ort erhaltenen spätgotischen Säle Deutschlands.

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Mehr Informationen

Zwei Fassaden, die vollkommen unterschiedlich wirken

Viele Besucher kommen über die Maximilianstraße und sehen zuerst die Seite zum Bismarckplatz. Sie ist wegen der großen Treppe besonders bekannt. Die gegenüberliegende Fassade am Reichsplatz wird dagegen leicht übersehen, obwohl dort weitere Malereien, eine Sonnenuhr und der Eingang zum Bibliotheksmuseum zu finden sind.

Die Seite zum Bismarckplatz

Die Schauseite zum Bismarckplatz wirkt besonders lebendig. Eine große überdachte Freitreppe führt hinauf zum Obergeschoss und endet an einem Erker. Früher gelangten Ratsherren und geladene Gäste über diesen repräsentativen Zugang in die oberen Räume.

Der Erker wird häufig als Verkünder-Erker bezeichnet. Von hier aus konnten Beschlüsse und Verordnungen öffentlich bekannt gegeben werden. Seine Bildflächen zeigen die Zehn Gebote und erinnern damit an die christlichen Grundlagen, auf die sich die damalige Rechtsprechung berief.

Beim Betrachten fallen außerdem auf:

  • der reich bemalte Treppengiebel,
  • die große Rathausuhr,
  • Wappen und allegorische Figuren,
  • die überdachte Treppenanlage,
  • der lange Bilderfries oberhalb der Fenster,
  • der Übergang zum benachbarten Neuen Rathaus.

Am besten lässt sich die gesamte Fassade aus der Mitte des Bismarckplatzes erfassen. Direkt vor dem Gebäude ist die Treppe zwar eindrucksvoll, der hohe Giebel verschwindet jedoch schnell aus dem Blickfeld.

Die Seite zum Reichsplatz

Die Rückseite des Alten Rathauses ist keineswegs eine gewöhnliche Gebäuderückwand. Sie besitzt eine eigene aufwendig bemalte Schaufassade mit Bilderfriesen, Wappen, Figuren und einer historischen Sonnenuhr.

Im Erdgeschoss liegt der Eingang zur Ehemals Reichsstädtischen Bibliothek. Der kleine Reichsplatz wirkt meist ruhiger als die Maximilianstraße. Dadurch lassen sich Einzelheiten der Malerei oft besser betrachten.

Mein Tipp: Geh einmal vollständig um das Gebäude herum. Erst im direkten Vergleich beider Seiten wird deutlich, dass das Alte Rathaus nicht nur eine schöne Front besitzt, sondern als freistehender Prachtbau gestaltet wurde.


Was zeigen die Malereien am Alten Rathaus?

Die Fassaden wirken auf den ersten Blick wie ein einziges großes historisches Gemälde. Tatsächlich setzen sie sich aus zahlreichen Szenen, Figuren und Symbolen zusammen. Zu sehen sind unter anderem Stadtwappen, Handwerker, Fischer, Bauern, Fabelwesen und Darstellungen aus der Lindauer Geschichte.

Besonders wichtig ist der Reichstag von 1496. Er erinnert an die Zeit, als Maximilian I. Vertreter des Reiches nach Lindau berief und die kleine Inselstadt für kurze Zeit zum Ort großer Politik wurde.

Andere Motive beziehen sich auf den Bodensee, die Arbeit der Bevölkerung und das Selbstverständnis der ehemaligen Reichsstadt. Lindenbäume greifen das Lindauer Stadtwappen auf, während Fischer und Schifffahrt die enge Verbindung zum See verdeutlichen.

Die Malereien stammen nicht aus dem Mittelalter

Die heute sichtbaren Bilder sind keine vollständig erhaltenen Originalmalereien aus der Bauzeit. Bereits 1540 waren die Rathausfassaden bemalt. Eine grundlegende Restaurierung erfolgte zwischen 1885 und 1887 unter dem Architekten Friedrich von Thiersch. Von 1972 bis 1975 wurden die Malereien nach historischen Vorbildern erneut überarbeitet beziehungsweise rekonstruiert.

Dadurch erklärt sich der auffällige Stil: Die Bilder erzählen mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte, ihre heutige Gestaltung ist jedoch wesentlich jünger.

Warum die Bemalung einst einen Skandal auslöste

Um 1930 wurde auch der Künstler Wilhelm Nida-Rümelin mit einer Neugestaltung der Fassade beauftragt. Neben eher erwartbaren Motiven wie Fischern, Bauern, Lindenbäumen und einem Seeungeheuer stellte er einen Totentanz dar.

Zu sehen waren ein Skelett und eine junge unbekleidete Frau als Sinnbild für den Kampf zwischen Leben und Tod beziehungsweise Himmel und Erde. Die Darstellung löste heftige Diskussionen aus. Vor allem die Bayerische Volkspartei hielt das Motiv an einem öffentlichen Gebäude für untragbar und forderte seine Entfernung.

Wer die Fassade genauer absucht, entdeckt daher nicht nur dekorative Bilder, sondern auch Motive, über die in Lindau leidenschaftlich gestritten wurde.


Vom gotischen Rathaus zum Wahrzeichen der Insel

Der Bau begann 1422

Mit dem Bau des Rathauses wurde 1422 begonnen. Nach 14 Jahren waren die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Lindau besaß damit einen repräsentativen Verwaltungssitz, der zur wachsenden Bedeutung der Reichsstadt passte.

Das Erdgeschoss diente ursprünglich unter anderem als Markthalle. In den oberen Geschossen lagen der Ratssaal und weitere Räume für Verwaltung, Beratungen und Empfänge.

Maximilian I. und der Reichstag von 1496

Nur 60 Jahre nach der Fertigstellung erlebte das Rathaus einen seiner bedeutendsten Momente. König Maximilian I., der später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wurde, berief 1496 einen Reichstag nach Lindau ein.

Die Beratungen fanden im holzgetäfelten Ratssaal statt. Für Lindau war dies eine außergewöhnliche Auszeichnung, denn die Stadt rückte dadurch für kurze Zeit in den Mittelpunkt der Reichspolitik. An dieses Ereignis erinnern bis heute Teile der Fassadenmalerei.

Umbau im Stil der Renaissance

Im Jahr 1576 erhielt das ursprünglich gotische Gebäude einen Umbau im Stil der Renaissance. Besonders prägend wurden die Treppengiebel, die dem Rathaus noch heute seine charakteristische Silhouette verleihen.

Die Glocken im kleinen Aufbau an der Giebelspitze tragen die Jahreszahl 1617. Zusammen mit Uhr, Giebeln, Erkern und Malereien entstand schrittweise das vielschichtige Erscheinungsbild, das heute zu sehen ist.

Warum es ein Altes und ein Neues Rathaus gibt

Mit zunehmenden Verwaltungsaufgaben reichte der vorhandene Platz irgendwann nicht mehr aus. Zwischen 1706 und 1717 entstand unmittelbar daneben das Neue Rathaus Lindau.

Beide Gebäude stehen dicht beieinander, wirken architektonisch aber sehr unterschiedlich. Das farbenreiche Alte Rathaus bleibt der auffälligere Bau, während das Neue Rathaus die spätere Erweiterung der städtischen Verwaltung dokumentiert.


Kann man das Alte Rathaus von innen besichtigen?

Die Antwort lautet nur teilweise. Die historischen Rathausräume, darunter der Ratssaal, sind normalerweise nicht frei zugänglich. Sie werden weiterhin für Sitzungen des Stadtrates, Ausschüsse, Empfänge und besondere Anlässe genutzt.

Eine spontane Besichtigung des gesamten Gebäudes ist daher nicht möglich. Das gilt auch dann, wenn die Türen im Bereich der großen Freitreppe geöffnet erscheinen.

Besuchen kannst du jedoch das Bibliotheksmuseum im Erdgeschoss.

Bibliotheksmuseum im Alten Rathaus

Die Ehemals Reichsstädtische Bibliothek wurde 1538 im Geist von Reformation und Humanismus gegründet. Heute umfasst die historische Sammlung rund 13.000 Bände aus der Frühen Neuzeit. Damit gilt sie als größte historische Rats- und Bürgerbibliothek am nördlichen Bodenseeufer.

Zum Bestand gehören Werke aus den Bereichen:

  • Theologie und Geschichte,
  • Medizin und Naturkunde,
  • Astronomie und Zoologie,
  • Recht und Wirtschaft,
  • Reiseberichte und Philosophie.

Besonders wertvoll sind rund 140 Wiegendrucke sowie ein koloriertes Exemplar der vollständigen deutschen Lutherbibel von 1534. Ein Teil der Bücher wird geschützt in einem klimatisierten Glaskubus aufbewahrt, während wechselnde Originale in Vitrinen gezeigt werden.

Öffnungszeiten und Eintritt 2026

Das Bibliotheksmuseum ist 2026 vom 15. April bis 11. Oktober, jeweils Mittwoch bis Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr, geöffnet.

Der Eintritt kostet:

  • Erwachsene: 3 Euro
  • Ermäßigt: 2 Euro
  • Kinder bis einschließlich 12 Jahre: frei

Der reguläre Eingang befindet sich am Reichsplatz. Ein barrierefreier Zugang ist auf der Seite zum Bismarckplatz unterhalb der großen Treppe vorhanden. Da sich Öffnungszeiten und Preise ändern können, lohnt sich vor der Anreise ein Blick auf die aktuellen Besucherinformationen des Bibliotheksmuseums.


Lohnt sich der Besuch des Alten Rathauses?

Ja, vor allem als Bestandteil eines Rundgangs durch die Inselstadt. Die Außenbesichtigung kostet nichts, dauert nicht lange und zeigt eine vollkommen andere Seite Lindaus als Hafen, Seeufer und Leuchtturm.

Für die Fassade allein solltest du etwa 15 bis 20 Minuten einplanen. Wer jede Seite betrachtet, die Bildmotive sucht und zusätzlich das Bibliotheksmuseum besucht, kann problemlos eine Stunde im und am Rathaus verbringen.

Besonders sehenswert sind:

  • die farbigen Fassaden auf beiden Seiten,
  • die große überdachte Freitreppe,
  • der Verkünder-Erker,
  • Uhr und Sonnenuhr,
  • die beiden Treppengiebel,
  • die historischen Bilderfriese,
  • das Bibliotheksmuseum im Erdgeschoss.

Das Rathaus eignet sich auch bei schlechtem Wetter als kurzer Zwischenstopp. Die Fassaden bleiben zwar eine Außenbesichtigung, doch unter der Treppe und in den angrenzenden Gassen gibt es teilweise geschützte Bereiche. Während der Öffnungssaison bietet das Bibliotheksmuseum ein kleines wetterunabhängiges Ziel.


Die besten Tipps für Fotos

Die bekannteste Aufnahme entsteht auf dem Bismarckplatz. Von dort passen Freitreppe, Erker und Treppengiebel gemeinsam ins Bild. Für eine vollständige Frontalansicht musst du relativ weit zurückgehen.

Am Vormittag ist der Platz häufig noch ruhiger. Später stehen je nach Jahreszeit Tische, Fahrräder, Lieferfahrzeuge oder größere Besuchergruppen vor dem Gebäude.

Weitere gute Perspektiven findest du:

  • seitlich am Übergang zur Maximilianstraße,
  • unterhalb der großen Freitreppe,
  • vom Durchgang zwischen Altem und Neuem Rathaus,
  • auf dem Reichsplatz mit der südlichen Fassade,
  • schräg gegenüber der Sonnenuhr.

Detailaufnahmen lohnen sich besonders bei Uhr, Wappen, Totentanz, Fenstereinfassungen und den Figuren des Bilderfrieses.


Lage und Anreise

Das Alte Rathaus steht am Bismarckplatz 4 mitten auf der Lindauer Insel. Es grenzt unmittelbar an die Maximilianstraße und ist vom Bahnhof Lindau-Insel in ungefähr fünf bis sieben Minuten zu Fuß erreichbar.

Der Weg führt vom Bahnhof durch die Altstadt und ist nahezu vollständig eben. Kopfsteinpflaster kann für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen stellenweise etwas unruhig sein.

Mit dem Stadtbus kannst du an der Haltestelle „Altes Rathaus“ aussteigen. Wer mit dem Auto anreist, sollte einen der ausgewiesenen Parkplätze auf oder vor der Insel nutzen. Direkt vor dem Gebäude stehen keine regulären Besucherparkplätze zur Verfügung.


Was liegt in der Nähe?

Das Rathaus steht nicht isoliert, sondern mitten in einem der interessantesten Bereiche der Insel. Ohne größere Umwege erreichst du mehrere weitere Bauwerke.

Direkt nebenan befindet sich das Neue Rathaus. Von dort kannst du der Maximilianstraße durch das Zentrum der Insel folgen. Auch der historische Marktplatz mit dem Cavazzen, dem Münster und der Stephanskirche liegt nur wenige Gehminuten entfernt.

Für einen kurzen Rundgang bietet sich diese Reihenfolge an:

  1. Bismarckplatz und Fassade mit Freitreppe
  2. Durchgang zum Reichsplatz
  3. Südseite mit Sonnenuhr und Bibliothekseingang
  4. Neues Rathaus
  5. Maximilianstraße
  6. Weiter durch die Altstadt zum Hafen

Für die gesamte Runde ohne Museumsbesuch reichen etwa 45 bis 60 Minuten. Mit Geschäften, Cafés und weiteren Besichtigungen lässt sie sich problemlos auf einen halben Tag ausdehnen.


FRQ – Häufige Fragen zum Alten Rathaus Lindau

Wann wurde das Alte Rathaus in Lindau gebaut?

Das Alte Rathaus wurde zwischen 1422 und 1436 errichtet. Der ursprüngliche Bau war gotisch. Spätere Umbauten und Fassadengestaltungen veränderten sein Aussehen mehrfach.

Warum ist das Alte Rathaus Lindau so bunt?

Die Fassaden sind mit historischen Szenen, Wappen, Figuren und Symbolen bemalt. Sie erzählen von der Geschichte Lindaus, dem Reichstag, der Arbeit am Bodensee und dem Selbstverständnis der früheren Reichsstadt.

Sind die Fassadenmalereien mittelalterlich?

Nein. Bereits im 16. Jahrhundert gab es Fassadenmalereien, die heute sichtbare Gestaltung ist jedoch wesentlich jünger. Größere Arbeiten fanden unter anderem 1885 bis 1887 sowie 1972 bis 1975 statt.

Was geschah 1496 im Alten Rathaus?

König Maximilian I. berief 1496 einen Reichstag nach Lindau ein. Die Beratungen wurden im holzgetäfelten Ratssaal des Alten Rathauses abgehalten.

Kann man das Alte Rathaus von innen besichtigen?

Die historischen Rathausräume sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Sie werden weiterhin für Sitzungen, Empfänge und besondere Veranstaltungen genutzt. Besichtigt werden kann das Bibliotheksmuseum im Erdgeschoss.

Was kostet der Eintritt?

Die Betrachtung der Außenfassaden ist kostenlos. Das Bibliotheksmuseum kostet 2026 für Erwachsene 3 Euro und ermäßigt 2 Euro. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt.

Wann ist das Bibliotheksmuseum geöffnet?

2026 ist das Museum vom 15. April bis 11. Oktober geöffnet, jeweils Mittwoch bis Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Vor dem Besuch sollten die aktuellen Zeiten noch einmal geprüft werden.

Wo befindet sich der Eingang zum Bibliotheksmuseum?

Der reguläre Eingang liegt am Reichsplatz auf der südlichen Seite des Alten Rathauses. Der barrierefreie Zugang befindet sich auf der Seite zum Bismarckplatz unterhalb der großen Treppe.

Wie lange dauert die Besichtigung?

Für beide Außenfassaden solltest du etwa 15 bis 20 Minuten einplanen. Zusammen mit dem Bibliotheksmuseum dauert der Besuch ungefähr 45 bis 60 Minuten.

Was ist der Verkünder-Erker?

Vom Verkünder-Erker wurden früher Beschlüsse und neue Verordnungen öffentlich bekannt gegeben. Die Bildflächen des Erkers zeigen die Zehn Gebote.

Wo steht das Alte Rathaus Lindau?

Das Gebäude steht am Bismarckplatz 4 in der Fußgängerzone der Lindauer Insel. Vom Bahnhof Lindau-Insel ist es in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Was ist der Unterschied zwischen Altem und Neuem Rathaus?

Das Alte Rathaus entstand im 15. Jahrhundert und besitzt die bekannten bemalten Fassaden. Das unmittelbar benachbarte Neue Rathaus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als Erweiterung der städtischen Verwaltung errichtet.